Terminator Ranking

Terminator Ranking

9. Oktober 2026 Hel Film

Auch, wenn ich in meinen Kritiken bewusst auf ein Wertungssystem verzichte, da solch ein System für mich zu final ist und den Inhalt der Kritik oft entkräftigt, dachte ich mir, dass ich dennoch die Terminator-Filme ranken will, nachdem ich die Filme erneut gesichtet habe. Wichtig hierbei ist, dass ich nur die Filme des Terminator-Franchise ranke. Die beiden Serien Terminator: S. C. C. sowie Netflix Terminator Zero lass ich aus, da die Sichtungen zu lange her sind. Bei der Netflix-Serie ist es jedoch nur  schade, dass eine zweite Staffel nie realisiert wurde.

6. Terminator: Genisys

Terminator: Genisys ist auf jeglicher Ebene der Tiefpunkt des Terminator-Franchise und ein plumper Versuch, den Erfolg des MCU mit einer überladenen Multiversum-Geschichte einfangen zu wollen. Doch John Connor als Terminator, Nostalgie-Slop, hässliche Effekte und eine furchtbare Chemie zwischen Emilia Clarke sowie Jai Courtney helfen dem Film nicht positiv weiter. Es ist fraglich, wie Terminator: Genisys seine hanebüchene Story in einer erzählen wollte. Nebst der Tatsache, dass sich der Film viel zu lang anfühlt, bleibt nicht viel in Erinnerung.

5. Terminator 3: Rebellion der Maschinen

Terminator 3: Rebellion der Maschinen ist zwar der Nachfolger des legendären zweiten Teils, hat aber bis auf Arnold Schwarzenegger als Terminator nichts mehr mit diesem gemein. Optisch kann der Film zwar noch überzeugen, aber Sound und gerade der Soundtrack von Marco Beltrami sind generisch und erinnern vielmehr an Releases direkt auf DVD. Hinzu kommt ein Nick Stahl, dem seine Rolle als John Connor nicht abgekauft werden will. Die größte Schwäche von Terminator 3: Rebellion der Maschinen ist jedoch die Tatsache, dass die einst feministische Reihe mit Kristanna Loken als T-X als plumpe Bühne für Male Gaze verkommt.

4. Terminator: Dark Fate

Terminator: Dark Fate ist der sechste und bisher letzte Teil des Franchise, bringt aber immerhin James Cameron als Produzenten zurück. Inhaltlich wagt der Film von Tim Miller hierbei keine Experimente und versteht sich eher als Soft-Reboot, das der Auftakt einer neuen Trilogie sein sollte und alle Filme nach dem zweiten Teil ignoriert. Optisch ist Terminator: Dark Fate grundsolide und auch die Charaktere sowie die Rückkehr von Linda Hamilton als Sarah Connor machen Spaß, aber da der Film nichts wirklich neues wagt, ist der vierte Platz mehr als verdient.

3. Terminator: Die Erlösung

Terminator: Die Erlösung ist der interessanteste Nachfolger des Franchise, da dieser in der Zukunft nach dem Judgement Day spielt und die letzten Überreste des Militärs im Kampf gegen Skynet zeigt. Optisch macht der Film immer noch was her und der Sound von Terminator: Die Erlösung stellt den akustischen Höhepunkt der Reihe dar. Leider wurde die Produktion von Streitereien überschattet und dem Drehbuch ist anzumerken, dass dieses während des Autorenstreiks 2008 finalisiert wurde. Dadurch wurde die geplante Trilogie um den vierten Teil nie vollendet, was hier das einzige Mal wirklich tragisch ist.

2. Terminator

Terminator ist der legendäre Beginn des Franchise und ist der einzige Film der Reihe, bei dem die Jagd des Terminators fast schon horrorähnliche Elemente aufweist. Arnold Schwarzenegger als gnadenloser, schier unaufhaltsamer Jäger ist perfekt gecastet, Michael Biehn als Kyle Reese ist das perfekte Gegenstück aber das Highlight ist Linda Hamilton als Sarah Connor, die sich mit der Zeit immer mehr durchzusetzen weiß. Die Effekte sind zwar mittlerweile erkennbar, aber gerade die Szenen in der Zukunft sowie die Stop-Motion-Szenen haben mit der Musik von Brad Fiedel als Untermalung einen eigenen herzlichen Charme.

1. Terminator 2: Tag der Abrechnung

Terminator 2: Tag der Abrechnung ist nicht nur der Meilenstein des Terminator-Franchise, sondern auch ein Meilenstein der Filmgeschichte und zählt zurecht zu den prägendsten Filmen des modernen Actionkinos. Alles, was Terminator bereits gut gemacht hat, hat der zweite Teil verbessert. Der Score von Brad Fiedel ist noch einmal besser und hat neben den Dialogen die Popkultur geprägt. Die beste Idee war es aber wohl, Arnold Schwarzenegger als Beschützer und Robert Pattinson als den T-1000 als Gegenspieler zu präsentieren.

Fazit

Auch, wenn Terminator: Die Erlösung spannende Elemente aufweist, das einzige Highlight nach den ersten beiden Teilen ist und eine Auserzählung der Geschichte interessant gewesen war, bleiben Terminator und Terminator 2: Tag der Abrechnung die einzigen Filme des Franchise, die wirklich von Bedeutung sind und die Popkultur prägen konnten. Und gerade in der heutigen Zeit, in der KI alltäglich ist und sich die Nachrichten um Hacks sowie Fehlentscheidungen durch KI-Agenten häufen, verstehen sich die Filme als gruselig gut gealterte, aber leider ignorierte Warnung.

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